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A

Akupressur

Die Akupressur (von lateinisch acus = Nadel und premere = drücken), japanisch Shiatsu, ist eine der traditionellen chinesischen (TCM) und japanischen Medizin entstammende Heilmethode. Wörtlich übersetzt bedeutet Shiatsu so viel wie "Fingerdruck". Es werden wie bei der Akupunktur Meridiane und deren Tsubo, also bestimmte Druckpunkte ausgenutzt. Im Gegensatz dazu wird beim Shiatsu der ganze Körper eingesetzt. Die Medizin bestreitet die Existenz von Meridianen und Tsubos, u. a. da ihre Existenz nicht nachgewiesen ist. Es wird angenommen, dass die Akupressur der Vorläufer der Akupunktur war. In letzter Zeit werden abgewandelte und vereinfachte Formen der Akupressur (Klopf-Akupressur, Emotional Freedom Techniques) auch in der Psychotherapie und als Selbsthilfestrategien bei Ängsten und anderen psychischen Störungen eingesetzt.


Akupunktur

Die Akupunktur (Lat.: acus = Nadel, punctio = das Stechen) ist ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Sie geht von Lebensenergien des Körpers aus (Qi), die auf definierten Längsbahnen, den Meridianen, zirkulieren und angeblich einen steuernden Einfluss auf alle Körperfunktionen haben. Ein gestörter Energiefluss wird für Erkrankungen verantwortlich gemacht und soll durch Stiche in auf den Meridianen angenommene Akupunkturpunkte ausgeglichen werden.

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B

BAND-SCHEU

eigens entwickeltes, spezielles ganzheitliches Bandscheibenkonzept


Behandlung nach osteopathischem Konzept

Siehe "Osteopathie"


Bioresonanz-Therapie u. Diagnostik

Die Bioresonanztherapie ist eine alternativmedizinische Methode zur Behandlung von Allergien, Migräne, Schlafstörungen, chronischen Schmerzen und weiteren Krankheiten. Darunter fallen auch Krankheitsbilder, die in der evidenzbasierten Medizin unbekannt sind und im Widerspruch zu grundlegenden Erkenntnissen über die menschliche Physiologie stehen (vgl. "Zuckerallergie"). Die Bioresonanztherapie wurde 1977 von dem deutschen Arzt Franz Morell und seinem Schwiegersohn, dem Ingenieur Erich Rasche als MORA-Therapie eingeführt. Bioresonanztherapie gehört nicht zum Methodenspektrum der wissenschaftlichen Medizin. Einen Nachweis für eine Wirksamkeit der Bioresonanztherapie, die über Placeboeffekte hinausginge, gibt es nicht. Die Bioresonanztherapie hat nichts mit Biofeedback zu tun.

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C

Chirotherapie

Chirotherapie ist eine medizinische Schule, die sich mit der Wiederherstellung der Beweglichkeit von Gelenken befasst, die in Form und Zusammensetzung intakt sind, deren Funktion jedoch gestört ist. Die Behauptung, mit der manipulativen Behebung von "Fehlstellungen" der Wirbelgelenke verschiedenste von diesen "Fehlstellungen" verursachte Krankheiten heilen zu können, widerspricht allen im 20. und 21. Jahrhundert erkannten Fakten über die Anatomie, Physiologie und Pathologie des menschlichen Organismus.


Cranio Sakrale Therapie

Die Cranio Sakrale Therapie (von englisch cranio-sacral therapy: "Schädel-Kreuzbein-Therapie", auch Kraniosakraltherapie) ist eine alternativmedizinische Behandlungsform, die sich aus der Osteopathie entwickelt hat. Es ist ein manuelles Verfahren, bei dem Handgriffe vorwiegend im Bereich des Schädels und des Kreuzbeins ausgeführt werden. Die Cranio Sakrale Therapie beruht unter anderem auf der Annahme, dass die rhythmische Pulsationen der Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit (Liquor cerebrospinalis) sich auf die äußeren Gewebe und Knochen übertragen und ertasten lassen. Die Einzelknochen der Schädelkalotte wird für gegeneinander beweglich angenommen. Diesbezüglich gibt es entsprechende Untersuchungen von dem St. Petersburger Neurophysiologen Yuri Moskalenko. Durch Berührung von Kopf und Rücken will der Therapeut Informationen über mögliche Blockaden dieser Bewegung sammeln und dadurch auf Funktionseinschränkungen an Körper und Schädel einwirken, sowie indirekt auch Membranen innerhalb des Schädels (Falx cerebri, Tentorium, Falx cerebelli) und die harte Hirnhaut (Dura mater) beeinflussen. Dieses Vorgehen soll einen angenommenen "Energiefluss" verbessern und Selbstheilungskräfte aktivieren, Funktionseinschränkungen und seelische Traumata lösen.

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E

Elektrotherapie (Ultraschall)

Elektrotherapie oder Elektromedizin ist die Bezeichnung für therapeutische Anwendungen von elektrischem Strom in der Medizin und in der Physikalischen Therapie. Für einige der Verfahren werden synonym auch die Begriffe Reizstromtherapie oder Feinstromtherapie benutzt. Gemeinsam ist diesen Verfahren, dass während der Anwendung Gleich- oder Wechselströme den Körper oder Körperteile durchfließen. Die entsprechenden Spannungen werden entweder über mit der Hautoberfläche leitend verbundenen Elektroden zugeführt oder über Elektroden in einem Wasserbad. Bei Anwendungen von Implantaten zur funktionellen Elektrostimulation sind die stromabgebenden Elektroden dagegen im Gewebe. Eine Sonderstellung nehmen Verfahren ein, bei denen durch Magnetfelder im Körperinneren elektrische Wechselspannungen nach dem Induktionsgesetz erzeugt werden. (Transkranielle Magnetstimulation, pulsierende Signaltherapie, PEST usw.). Eine Sonderform stellt auch die Iontophorese von Arzneistoffen über die Haut dar. Durch eine vorhandene elektrische Ladung eines Medikamentes, kann dieses im elektrischen Feld in das Gewebe transportiert werden. Der Effekt kann dazu führen dass ein Vielfaches an entsprechenden Arzneistoffe in kürzerer Zeit ins Gewebe gelangen, als wenn diese auf die Haut aufgetragen werden. Die Verteilung des Medikamentenwirkstoffes geschieht über die in der Haut liegenden Blutgefäße. Beim Ausfall von Nerven in der Peripherie des Körpers, also besonders an Armen und Beinen, kommt es zum Abbau von Muskelzellen des vom geschädigten Nerv versorgten Muskels. Um dies zu vermeiden, werden während einer Therapiesitzung Elektroden angebracht und mit geringen Stromimpulsen (Reizstrom) die Funktion des betroffenen Nerven stimuliert. Dadurch bewegt sich der bedrohte Muskel wieder und atrophiert weniger rasch.

Die Muskeln reagieren je nach Dauer der Denervierung auf verschiedene Stromarten unterschiedlich gut. Im Allgemeinen werden bei längerbestehenden Denervationen mit Exponentialströmen mit relativ langen Dreieckimpulsen die besten Ergebnisse erzielt, weil die Muskeln nur noch auf längere Stromimpulse ansprechen. Es werden Dreieckimpulse eingesetzt weil die gesunde Muskulatur wegen der noch vorhandenen Adaptationsfähigkeit nicht auf diese Impulsform anspricht. Doch auch Faradisation und Rechteckstrom kommen zum Einsatz. Konstanter Gleichstrom (Galvanisation genannt) kann keine Kontraktionen auslösen.

Neben der direkten Muskelreizung führt ein elektrischer Strom über die genannten Reflexbögen zur Durchblutungsverbesserung, Muskelentspannung und infolgedessen zur Schmerzlinderung der inneren Organe. Zusätzlich bewirkt die Reizung der sensiblen Nervenstrukturen, dass zum einen die Schmerzrezeptoren unempfindlicher werden und zum anderen eine Steigerung der Ausschüttung körpereigener Endorphine erreicht wird. Durch diese Behandlung wird eine Linderung oder Beseitigung von Schmerzzuständen u. a. bei: HWS-Syndrom, BWS-Syndrom, LWS-Syndrom, Arthrosen, Sportverletzungen, Durchblutungsstörungen, Neuralgien, Myalgien, Narben- und Phantomschmerzen, Frakturschmerzen, Schmerzen im Bereich des Beckenbodens erreicht.

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F

Fango mit Naturmoor

Allgemein:

Fango (italienisch fango, Plural fanghi: Schlamm, Schmutz, heilender Schlamm) ist ein Mineralschlamm vulkanischen Ursprungs. Ähnlich in Anwendung und Wirkungsweise werden aufgrund Aufbereitung und Zusammensetzung grundsätzlich 2 verschiedene Arten von Fango unterschieden: Der organische, bzw. gereifte Fango und Der anorganische Fango.

Anwendung:

Vor der Anwendung wird das Gesteinspulver mit Wasser zu einem homogenen Brei aufgemischt, dieser auf eine Temperatur von 45 - 50 °C erhitzt und als so genannte Schlammpackung in einer Schichtdicke von etwa 3 cm auf die erkrankten Bereiche des Körpers aufgetragen. Anschließend wird der Körper zwecks optimaler Wärmespeicherung in Folie, Leinentücher oder Wolldecken eingehüllt. Die Anwendungsdauer solch einer Behandlung liegt zwischen 20 und 40 Minuten, wobei die Wärme des Fangos in das tief liegende Gewebe eindringen kann und dieses somit lang anhaltend und wirkungsvoll erwärmt. Die Heilwirkung von Fango in Kombination mit Massagen und Bewegungstherapie ist wissenschaftlich belegt.

Anwendungsgebiete:
  • Bindegewebs- und Muskelrheumatismus
  • Chronisch rheumatische Gelenkerkrankungen
  • Hexenschuss, Ischias, Rücken-, Schulter- und Nackenschmerzen
  • Spasmen glattmuskulärer Organe
  • Traumatische Kontusionen und Distorsionen
  • Durchblutungsstörungen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Sportliche oder berufliche Überbelastung


Fitness (Aufbautraining an Geräten)

Fitnesstraining allgemein:
Als Fitnesstraining werden meist freizeitsportliche Aktivitäten bezeichnet, die dazu dienen, die Gesundheit und körperliche Leistungsfähigkeit (Fitness) zu erhalten oder zu verbessern. Damit unterscheidet sich Fitnesstraining auf der einen Seite von Leistungssport bzw. von ambitioniertem Freizeitsport, wo ein sportliches Ziel zu erreichen im Vordergrund steht, und auf der anderen Seite von Krankengymnastik und Rehamaßnahmen, bei denen es darum geht, gestörte Bewegungsfunktionen wieder herzustellen.

Kraft- und Beweglichkeitstraining:
Kraft- und Beweglichkeitstraining wirken sich günstig bei Rückenbeschwerden und ähnlichem aus und erhöhen das Wohlbefinden. Kraft kann durch Gerätetraining oder durch Gymnastik verbessert werden. Beweglichkeit lässt sich durch Dehnübungen verbessern.Durch Kraft- und Beweglichkeitstraining versucht man vor allem muskuläre Dysbalancen auszugleichen, die durch Bewegungsmangel entstanden sind. Durch ständig sitzende Haltung verkürzen unter anderem Hüftbeuger-, Brust-, Oberschenkelrückseitemuskulatur. Durch Schuhe mit Absätzen die Wadenmuskulatur. Diese Muskelgruppen sollen durch Dehnübungen verlängert und die Gegenspieler (Antagonisten) durch Krafttraining gestärkt werden. Dadurch soll eine unregelmäßige Belastung auf den passiven Bewegungsapparat (Knochen, Knorpel, Bänder) ausgeglichen werden.


Fußreflexzonenmassage

Allgemein Reflexzonen:
Die bei der Reflexzonenmassage gemeinten Reflexzonen im Körper sollen alle Organe und Muskelgruppen auf der Hautoberfläche und im Haut-Unterhautbereich "spiegeln". Sie sind nicht mit den bekannten Head-Zonen der Medizin identisch. Es soll sie am Rücken, am Fuß, an der Hand, am Ohr, an der Nase und am Schädel geben. Diese Zonen sollen entweder diagnostisch (Irisdiagnose) oder im Rahmen einer Befundaufnahme oder therapeutisch (Reflexzonenmassage, Akupunktur und -pressur) eingesetzt werden können.

Wirkungsweise der Reflexzonentherapie:
Früher gingen Anhänger von der Hypothese aus, dass für die Wirksamkeit der Reflexzonen die Energiebahnen der traditionellen chinesischen Medizin als Meridiane verantwortlich wären. Für die Meridiane gibt es allerdings keine wissenschaftlichen Nachweise. Da die Funktion der Reflexzonenmassage nicht auf den Nervenverbindungen des peripheren Nervensystems beruht dürften Erklärungsmodelle über das vegetative Nervensystem am Wahrscheinlichsten sein. Dass die Reflexzonenmassage wirksam ist dürften aber nach den Millionen von Anwendungen weltweit angenommen werden. Eine wissenschaftliche Doppelblindstudie mit dem Titel "Änderung der Nierendurchblutung durch organassoziierte Reflexzonentherapie am Fuss gemessen mit farbcodierter Doppler-Sonografie" der Universitätsklinik Innsbruck (1999 Drs. Sudmeier, Bodner, Egger, Mur, Ulmer und Herold) hat auf alle Fälle zeigen können, dass mit einer gezielten Fußreflexzonenmassage eine Widerstandsverminderung im renalen Gefässsystem erzielt werden kann und sich dadurch die Nierendurchblutung vorübergehend positiv beeinflussen lässt.

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G

Ganzmassage

Von einer Ganzkörpermassage spricht man, wenn mehr oder weniger alle Körperregionen massiert werden. Dies schließt gewöhnlich Füße, Beine, Arme, Hände, Rücken, Schultern und Nacken ein. Die Massage kann auf die Brust, den Bauch und das Gesicht ausgeweitet werden. Die Ganzkörpermassage wird nur selten als medizinische Therapie verschrieben. Meistens findet man sie mit abgeschwächten Handgriffen als ganzheitliche Massage.
Weitere Info: siehe Massage

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H

Hausbesuche

Ein Hausbesuch ist ein Besuch eines Arztes, Physio-, Ergotherapeuten oder Logopäden bei dem Patienten zuhause. Die Therapeuten der Heilberufe werden bei Bedarf vom Arzt per Rezept beauftragt, die Therapie in der Wohnung des Patienten durchzuführen.


Heiße Rolle

Wärmetherapie


Heißluft

Wärmetherapie


Hot Stone Massage

Die Warmsteinmassage (Hot Stone Massage) ist eine Massageform unter Zuhilfenahme von aufgeheizten Steinen, meist basaltisch, die auf den Körper gelegt werden. Die Steine werden dazu in einem Wasserbad auf eine Temperatur von ca. 60 Grad Celsius erwärmt und mit dem Massage-Öl eingerieben. Ziel ist die Entspannung der Muskeln durch Wärme.

Die Warmsteinmassage ist nicht nur asiatischen Ursprungs. Im gesamten asiatisch- pazifisch- amerikanischen Raum wird sie aus Urzeiten übermittelt. In Deutschland meist nur mit Ursprung von den Indianern beworben. In den USA wird behauptet, die Warme-Steine-Massage stamme aus Schweden. Tatsächlich ist die Behandlung mit warmen Steinen in allen Erdteilen unabhängig voneinander entwickelt worden.

Der Begriff La-Stone bedeutet LAVA STEINE und geht u. a. auf die Verwendung vulkanischen Gesteins in Hawaii zurück. Die alten kahuna benutzten zur Massage, auf hawaiisch = (lomilomi) auch Stöcke und die pohaku wela, die heißen Steine. Kleine, vom Wasser abgewaschene, runde flache Kieselsteine kommen bei der Lomilomi ili ili zur Anwendung.

Hinweis: LA stammt aus dem tibetischen mit Bedeutung Lebensenergie. Stone = Stein. In Schweden ist die Therapie mit heißen Steinen weitgehend unbekannt. Dem Ursprung zur Auflegung der heißen Steine stammt vom Heilwesen und Schamanismus und findet man in Asien vor Besiedlung der Polynesischen Länder. Die Hot Stones werden nicht mit Öl eingerieben, sondern es wird mit den Steinen massiert. Ebenso kann mit dem Stein therapiert werden. Ein Massagestein eignet sich sehr gut für Friktionen. Andere Steine werden nur passiv verwendet. D.h. dem Klient werden Steine angelegt oder der Klient liegt auf flachen Steinen den sogenannten Layoutsteinen.

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K

Kältetherapie (Eismassage)

wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und abschwellend.


KARDIBA

Eigens entwickeltes, ganzheitliches Wirbelsäulenkonzept


Kinesiotape Verbände

Zur Schmerzlinderung bei Sportverletzungen, Prellungen und Muskel- bzw. Gelenkproblemen


Kletterwand

Eine Kletterwand ist eine dem natürlichen Fels nachempfundene künstliche Konstruktion, die zum Klettern dient. Entsprechende Areale in der freien Natur werden dagegen Klettergärten genannt.

Eine Kletterwand besteht entweder aus felsähnlich vorgeformten Elementen oder aus Holzplatten, die mit einer sandhaltigen Beschichtung versehen sein können, um die Reibung zu erhöhen. Seltener finden sich auch Kletterwände, die auf Teilen von Gebäuden (z. B. Mauern oder Brückenpfeiler) basieren. Auf der Kletterwand werden mit farblich gekennzeichneten Griffen Kletterrouten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade gesetzt. Die einzelnen Griffe sind mit der Wand durch Schrauben fest verbunden und lassen sich dadurch regelmäßig zu neuen Routen kombinieren.

An Kletterwänden klettert man auf Absprunghöhe ohne Sicherungsseil (sogenanntes Bouldern) oder bei höheren Routen durch ein Seil gesichert. Ziel beim Bouldern ist es, eine bestimmte Grifffolge (als "Problem" bezeichnet) ohne Sturz zu meistern. Ziel beim freien Klettern ist es, eine vorbezeichnete und in der Regel durch farbliche Griffe markierte Route zu durchsteigen. Geklettert wird entweder Top rope, also gesichert durch ein am oberen Punkt der Wand eingehängtes Seil oder im Vorstieg. Im Vorstieg nimmt der Kletternde das Sicherungsseil mit und hängt es sukzessiv mit Expresssets in Zwischensicherungen ein.


Kompressionsbehandlung

Die Kompressionstherapie ist eine Therapieform, die durch lokalen Druck auf das venöse Beingefäßsystem zu einer Steigerung der Fließgeschwindigkeit des Blutes führt. Dieser Druck kann durch Bandagieren des Beines mit Kompressionsbinden oder durch spezielle Strümpfe erzeugt werden Die Kompressionstherapie wird bei verschiedenen Krankheitsbildern eingesetzt.

Durch Entwicklung und Gewährleistung eines permanenten Druckes werden die venösen Beingefäße verengt. Dadurch steigert sich die Fließgeschwindigkeit des Blutes. Der Rückfluss zum Herzen erhöht sich, Ödeme werden reduziert und angelagerte Schlackenstoffe abtransportiert. Weitere erwünschte Effekte sind die Beschleunigung der Abheilung eventueller Wunden, das Vorbeugen gegenüber Rezidiven sowie Thrombosen und somit schließlich die Erhöhung der Lebensqualität des Patienten.


Körperreflexzonentherapie


Krankengymnastik

siehe "Physiotherapie"


Kryotherapie

Als Kryotherapie bezeichnet man den gezielten Einsatz von Kälte, um einen therapeutischen Effekt zu bewirken. Dabei wird die lokale Anwendung von Gefriertechniken von der generalisierten Kältebehandlung des ganzen Körpers unterschieden.

Als lokales Verfahren, auch Kryochirurgie bezeichnet, kommen Gefriertechniken zum Einsatz, um eine Zerstörung krankhaft veränderter Gewebe zu erreichen. Man unterscheidet geschlossene Verfahren, bei denen eine Kältesonde von außen mit dem Gewebe in Kontakt gebracht wird, von offenen Verfahrensweisen, bei denen Kühlmittel direkt ins Gewebe eingebracht werden (häufig flüssiger Stickstoff bei -196 °C). Der Arbeitsbereich liegt bei -70 °C bis -200 °C. Derartige Verfahren werden in der Dermatologie angewandt, um Tumoren, Warzen (Viruspapillome), überschießendes Narbengewebe (Keloid) und verschiedene andere Gewebserkrankungen zu entfernen. Darüber hinaus findet die Kryochirurgie auch bei interventionellen Therapieverfahren von anderen Tumoren Anwendung, wie etwa zur Therapie von Lebermetastasen sowie eventuell bei Lungen- oder Prostatatumoren.

Bei der generalisierten Anwendung der Kälte in einer Kältekammer wird ein Patient für wenige Minuten einer Temperatur von etwa -110 °C ausgesetzt. Dadurch sollen Stoffwechselvorgänge auf Zellebene beeinflusst werden. Als Anwendungsgebiete wird eine Vielzahl von Erkrankungen angegeben, insbesondere der Gruppe der rheumatischen Erkrankungen, jedoch auch aus dem psychiatrischen Bereich (wie Angst,Panikattacken und Schlaf). Die Wirkung der Methode ist umstritten, trotz verschiedener positiver Untersuchungen liegen keine ausführlichen Studien vor. Sportler wenden Kryotherapie zur Vorbeugung vor Muskelkater an Studien von 2012 belegen Wirksamkeit.

Neben diesen Verfahren kommt die Anwendung von Kälte in vielen anderen Gebieten der Medizin zum Einsatz, etwa der physikalischen Therapie, Schmerztherapie sowie intensivmedizinischen Verfahren wie der therapeutischen Hypothermie. Diese arbeiten jedoch mit weitaus geringerer Kälte.



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L

Laser-Therapie

Verletzungs- und Schmerzpunktbehandlung.
Laserbehandlung (Lasertherapie) bezeichnet die Anwendung eines Lasers vor allem in der Medizin (Humanmedizin, Zahnmedizin und Veterinärmedizin), aber auch in paramedizinischen Bereichen z. B. in der Kosmetik oder durch Heilpraktiker. Das Ziel ist die Behandlung (Heilung oder Linderung) von Krankheiten oder unerwünschten Zuständen.

Es gibt eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten in fast allen Gebieten der Medizin. Je nach Behandlungsziel werden dabei die physikalischen Eigenschaften des Lasers so gewählt, dass die gewünschte biologische Wirkung auf das Gewebe erreicht wird. Insbesondere die Wellenlänge, die Intensität, die Pulsdauer und Pulsfrequenz beeinflussen die Interaktion mit dem Gewebe. Andere typische physikalische Eigenschaften des Lasers wie z. B. Kohärenz und Polarisation spielen für die Laserbehandlung hingegen meist keine oder eine sehr untergeordnete Rolle.

Die Wechselwirkung mit dem Gewebe besteht häufig in thermischen Effekten (einfache Erhitzung), aber auch in Ablation (Verdampfung oder Verpuffung von Gewebe) oder in chemischer Veränderung (vor allem bei der photodynamischen Therapie).

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M

Manuelle Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage ist eine Therapieform der physikalischen Anwendungen. Ihre Anwendungsgebiete sind breit gefächert. Sie dient vor allem als Ödem- und Entstauungstherapie ödematöser Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine), welche nach Traumata oder Operationen entstehen können. Besonders häufig wird diese Therapie nach einer Tumorbehandlung bzw Lymphknotenentfernung verschrieben.

Die ML ist die geeignete Therapie zur Behandlung lymphostatischer Ödeme, die sich durch ungenügende Transportkapazität der Lymphgefäße bei normaler lymphpflichtiger Last (auch "Niedrigvolumeninsuffizienz") kennzeichnet. Darunter fallen angeborene (primäre) sowie sekundäre Lymphödeme. Die klassische Indikation ist das sekundäre Lymphödem des Armes nach Brustkrebsoperationen.

Die vier Grundgriffe nach Vodder sind: stehender Kreis, Pumpgriff, Schöpfgriff und Drehgriff, sie werden an die verschiedenen Körperregionen angepasst. Durch verschiedene Grifftechniken soll das Lymphsystem aktiviert werden, indem vor allem die Pumpleistung der Lymphgefäße, genauer der Lymphangione, verbessert wird. Die Frequenz der Lymphangione beträgt unter Ruhebedingungen ca. 10-12 Kontraktionen pro Minute, dies kann auf bis zu 20 gesteigert werden. Der Therapeut erzeugt durch die Griffe mit ihrem wechselndem Druck (Druckphase mit Quer- und Längsdehnung der Haut bzw Nullphase - nur Hautkontakt wird gehalten) einen Reiz für das Gewebe. Die glatten (unwillkürlichen) Muskelzellen der Lymphangione beantworten diesen Reiz mit erhöhter Pumpfrequenz. Einer oftmaligen Wiederholung der Griffe folgt eine erhöhte Durchflussrate.

Weitere Wirkungen neben der entödematisierenden sind die sympathikolytische (Patienten werden ruhig, Anregung des Magen-Darm-Traktes), die schmerzlindernde (Mechanismus der Gate-Control-Theorie) und die tonussenkende Wirkung auf die Skelettmuskulatur. Die Druckrichtung ergibt sich aus den von der Manuellen Lymphdrainage erreichbaren Lymphgefäßen und muß immer in Richtung Extremitätenwurzel (Arm, Bein) bzw allg. zum Terminus (Endstation des Lymphgefäßsystems in der Vereinigung der Vena subclavia und der Vena jugularis interna im Bereich des Schlüsselbeines) zielen. Dadurch wird die Lymphe zu den zentralen großen Lymphstämmen geleitet. Außerdem kann der Therapeut eiweißreiche Ödemflüssigkeit durch das oberflächliche Lymphgefäßsystem, dass den Körper wie ein Netz überzieht über die sog. Wasserscheiden von einem gestauten Körperareal in ein gesundes Areal verschieben. Die manuelle Lymphdrainage bewirkt dabei keine Mehrdurchblutung wie in der klassischen Massage.

Weitere Indikationen sind sämtliche orthopädischen und traumatologischen Erkrankungen, die mit einer Schwellung einhergehen (z. B. Verrenkungen, Zerrungen, Verstauchungen, Muskelfaserrisse). Auch bei Verbrennungen, Schleudertrauma, Morbus Sudeck, Migräne und ähnlichen Krankheitsbildern wird die Manuelle Lymphdrainage angewendet.

In der Narbenbehandlung hat die ML das Ziel der besseren Verschieblichkeit der Narbe sowie die Lymphgefäßneubildung (Lymphangiogenese) im durchtrennten Gewebe. Auch in der Schmerzbekämpfung, auch vor und nach Operationen (z.b nach Knie- oder Hüfttotalendoprothesen) soll sie helfen, das Gewebe zu entstauen. Teilweise können Schmerzmittelgaben verringert werden, und der Heilungsprozess verläuft schneller. Kontraindikationen (Gegenanzeigen) sind hierbei genau zu beachten. Man unterscheidet absolute und relative Kontraindikationen: zu den absoluten zählen unbehandelte Malignome, rezente Thrombosen bzw Thromboembolien, akute septische Entzündungen sowie dekompensierte Herzinsuffizienz (NYHA III bzw IV). Relative Kontraindikationen sind z.b. chronische Entzündungen, abgelaufene thrombosen, Hypotonie, Schilddrüsenfunktionsstörungen, Schwangerschaft oder Asthma bronchiale. Die ML kann in diesen Fällen etwas abgewandelt bzw unter Einhaltung bestimmter Vorsichtsmaßnahmen angewendet werden.

Bei ausgeprägten lymphatischen Erkrankungen (Stauungen) wird diese Therapie mit Kompressionsverbänden (Kompressionsbinden oder nach Maß gefertigte Kompressionsstrümpfe), Hautpflege und spezieller Bewegungstherapie kombiniert und unter dem Begriff Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE) zusammengefasst.

In den 1960er Jahren hat sich diese Therapie, welche von Emil Vodder maßgeblich entwickelt wurde, etabliert und wird seitdem an deutschen Massage- und Krankengymnastikschulen gelehrt. Die Therapeuten sind vornehmlich Masseure und Physiotherapeuten. (Seit dem Jahre 1994 werden Krankengymnasten als Physiotherapeuten bezeichnet.) Die Anwendung ist nur dem Fachpersonal mit der entsprechenden Zusatzausbildung in manueller Lymphdrainage an einem zugelassenen Lehrinstitut erlaubt. Die Zusatzausbildung dauert vier Wochen (etwa 180 Unterrichtseinheiten) und ist in den Richtlinien der IKK festgelegt. In Deutschland und Österreich ist Lymphdrainage weit verbreitet. In den USA wird sie seltener angewendet.

Andere Therapiemöglickeiten sind die AIK (Apparative intermittierende Kompression), die Gliedmaße wird hierbei mit einer Druckmanschette mechanisch entstaut, die Indikation dafür muss eng gestellt werden und soll oftmals nur zusätzlich zur ML verabreicht werden.


Manuelle Therapie

Die manuelle Therapie dient in der Medizin zur Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparats (Gelenke, Muskeln und Nerven); sie ist der von Physiotherapeuten/ Masseuren mit einer speziellen Weiterbildung durchgeführte Teil der Manuellen Medizin (aus Anlage zum Vertrag gemäß §125 SGB V über die Versorgung mit physiotherapeutischen Leistungen). Sie beinhaltet Untersuchung und Behandlungstechniken. In alternativmedizinischen Behandlungsformen darüber hinaus auch die Behandlung von vielfältigen Beschwerden anderer Körperregionen und von generalisierten Befindungsstörungen. Von der ärztlichen Manuellen Medizin unterscheidet sie sich darin, dass sie in Deutschland keine ruckartigen Techniken, sog. Techniken mit Impuls (Manipulation) an der Wirbelsäule, anwenden darf. So zumindest der Volksglaube, denn eine klare und verbindliche gesetzliche Regelung gibt es nicht. Ärzte, die eine strikte schulmedizinische Meinung vertreten, stehen der manuellen Therapie skeptisch bis ablehnend gegenüber.


Massage (KTM)

Die Massage (von frz. masser "massieren", aus arab. "berühren; betasten" oder aus griech. "kauen, kneten") dient zur mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz. Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus und schließt auch die Psyche mit ein. Da sich die theoretischen Grundlagen der einzelnen Massagearten sehr stark unterscheiden, und diese auf völlig unterschiedlichen Behandlungstheorien basieren, ist die Anzahl der teils nachgewiesenen, teils nur angenommenen Wirkungsweisen auf den Körper groß. Folgend sind die wichtigsten dieser Wirkungsweisen genannt.
  • Lokale Steigerung der Durchblutung
  • Senkung von Blutdruck und Pulsfrequenz
  • Entspannung der Muskulatur
  • Lösen von Verklebungen und Narben
  • Verbesserte Wundheilung
  • Schmerzlinderung
  • Einwirken auf innere Organe über Reflexbögen
  • Psychische Entspannung
  • Reduktion von Stress
  • Verbesserung des Zellstoffwechsels im Gewebe
  • Entspannung von Haut und Bindegewebe
  • Beeinflussung des vegetativen Nervensystems


Massage mit Bienenwachswärmeauflage

siehe "Massage"


Massage mit Fango

siehe "Massage" und "Fango"


Medizinische Trainingstherapie

Unter dem Begriff Medizinische Trainingstherapie versteht man ein gezieltes körperliches Training unter ärztlicher Aufsicht zum Zwecke der Behandlung von Erkrankungen.

Voraussetzung für den Einsatz der medizinischen Trainingstherapie ist die entsprechende ärztliche Indikation. Wesentliches weiteres Merkmal der medizinischen Trainingstherapie ist, dass sie unter direkter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden muss (Rufbereitschaft ist ungenügend). Teile der Behandlung können an speziell geschultes Personal (beispielsweise Physiotherapeuten) delegiert werden.

Zu diesem Bereich zählen sporttherapeutische Trainingskonzepte wie die Medizinische Kräftigungstherapie der Gesellschaft für Medizinische Kräftigungstherapie, die MedX-Therapie und das Trainingskonzept des Forschungs- und Präventionszentrums (FPZ)/Köln. Die medizinische Trainingstherapie setzt - wie die Manuelle Medizin - Belastungsreize auf den gesamten Organismus. Besondere Verdienste erwarb sich Rolf Gustavsen um die Entwicklung eines Zweiges der medizinischen Trainingstherapie


Aufbautraining an Geräten

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N

Nordic-Walking Kurse

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O

Osteopathie

Die Begriffe Osteopathie (von altgr., ostéon, "Knochen" und páthos, "Leiden"), osteopathische Medizin und osteopathische Behandlung beschreiben im Bereich der Alternativmedizin verschiedene Krankheits- und Behandlungskonzepte.

In Europa werden darunter unterschiedliche befunderhebende und therapeutische Verfahren verstanden, die manuell, also mit den bloßen Händen des Behandlers ausgeführt werden. Die Bezeichnungen "Manuelle Medizin", "Manualtherapie", "Chirotherapie" und "Chiropraktik" werden teils synonym gebraucht.

Wirkungsnachweise gibt es nur für wenige der Indikationen, die der Osteopathie zugeschrieben werden.

Im angloamerikanischen Sprachraum, speziell in den USA, steht der Begriff osteopathy für ein Diagnose- und Therapiekonzept, das auf den US-Amerikaner Andrew Taylor Still zurückgeht. Still prägte 1885 auch den Begriff osteopathy. Stills Konzept beruht zumindest teilweise auf Annahmen, die im Widerspruch zu modernen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen stehen. Die in den USA existierende Ausbildung zum "Osteopathischen Arzt" (D.O., Doctor of Osteopathic Medicine)[4] orientiert sich allerdings an der wissenschaftlichen Medizin.

Seit dem 1. Januar 2012 übernehmen einige Gesetzlichen Krankenkassen für Pflichtversicherte in gewissen Teilen die Behandlung. Voraussetzung hierfür ist sowohl eine formlose ärztliche Bescheinigung als auch eine anerkannte berufliche Qualifikation des Behandelnden. Die meisten Privaten Krankenkassen übernehmen schon seit längerem die Kosten osteopathischer Leistungen.

Weitere interessante Informationen finden Sie z.B. über Wikipedia.

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P

Physiotherapie

Physiotherapie (griechisch phýsis "Natur" und therapeía "das Dienen, die Bedienung, die Dienstleistung, die Pflege der Kranken"), in Deutschland bis 1994 Krankengymnastik, ist eine Form der äußerlichen Anwendung von Heilmitteln, mit der v. a. die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des menschlichen Körpers wiederhergestellt, verbessert oder erhalten werden soll.

Die Behandlungen werden von Physiotherapeuten durchgeführt. Physiotherapeut ist kein eigenständiger Heilberuf, sondern gehört zu den Gesundheitsfachberufen (früher Heilhilfsberufe). Die medizinische Notwendigkeit wird ausschließlich durch Ärzte festgestellt und auf Rezept verordnet, außer bei präventiven Maßnahmen. Sporttherapeuten, -wissenschaftler und -lehrer erfüllen nicht die Zulassungsvoraussetzungen als Physiotherapeut und dürfen das Heilmittel Krankengymnastik weder erbringen noch abrechnen.

Die Physiotherapie orientiert sich bei der Behandlung an den Beschwerden und den Funktions-, Bewegungs- bzw. Aktivitätseinschränkungen des Patienten, die bei der physiotherapeutischen Untersuchung festgestellt werden. Sie nutzt sowohl diagnostische und auf clinical reasoning basierende, wie auch pädagogische und manuelle Kompetenzen des Therapeuten. Gegebenenfalls wird sie ergänzt durch natürliche physikalische Reize (z. B. Wärme, Kälte, Druck, Strahlung, Elektrizität) und fördert die Eigenaktivität (koordinierte Muskelaktivität sowie die bewusste Wahrnehmung) des Patienten. Die Behandlung ist an die anatomischen und physiologischen, motivationalen und kognitiven Gegebenheiten des Patienten angepasst. Dabei zielt die Behandlung einerseits auf natürliche, physiologische Reaktionen des Organismus (z. B. Muskelaufbau und Stoffwechselanregung), andererseits auf ein verbessertes Verständnis der Funktionsweise des Organismus (Dysfunktionen/Ressourcen) und auf eigenverantwortlichen Umgang mit dem eigenen Körper ab. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit und dabei sehr häufig die Schmerzfreiheit bzw. -reduktion.

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R

Rückenschulkurse

Als Rückenschule werden Kurse und Bücher bezeichnet, die Übungen und Informationen zur Verminderung oder Vorbeugung bei Rückenschmerzen vermitteln. Sie haben zum Ziel, die "Rückengesundheit" der Teilnehmer bzw. Leser zu fördern und einer Chronifizierung von Rückenbeschwerden vorzubeugen.

Solche Kurse werden z. B. von Fitnessstudios, Krankenkassen, Ergotherapeuten und Physiotherapeuten angeboten. Ziel ist, die relevanten Muskelgruppen zu stärken und so die Wirbelsäule zu entlasten, da die Muskulatur mit zunehmendem Alter als Stütze der Wirbelsäule immer wichtiger wird. Neben den regelmäßigen Übungen wird auch das Bewusstsein für eine rückenfreundliche Haltung und Bewegung im Alltag gefördert.

Rückenschulen werden von den gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland einmal jährlich (8-12 Sitzungen je 60-90 Minuten) mit etwa 80 % bezuschusst (Stand 2005). Die hierbei anerkannten Rückenschulkurse sind auf max. 15 Teilnehmer begrenzt und müssen von Sportlehrern und Ärzten mit entsprechender Zusatzqualifikation, Gymnastiklehrern und von Physiotherapeuten geleitet werden (§ 20 SGB V).

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S

Schlingentisch


Schröpfkopftherapie

Schröpfen ist ein traditionelles Therapieverfahren, bei dem auf einem begrenzten Hautareal ein Unterdruck aufgebracht wird. Es wird typischerweise in der Alternativmedizin eingesetzt und zählt dort zu den ausleitenden Verfahren. Es ist in der ganzen alten Welt von alters her bekannt.

Beim Schröpfen wird in sogenannten Schröpfgläsern oder Schröpfköpfen ein Unterdruck erzeugt. Diese Schröpfgläser werden direkt auf die Haut gesetzt. Der Unterdruck wird üblicherweise dadurch erreicht, dass die Luft im Schröpfkopf erhitzt und dieser sofort auf die Haut des Patienten gesetzt wird. Das Erhitzen erfolgt durch einen in Alkohol getauchten Wattebausch, ein Stück Baumwollstoff oder eine Flocke Watte, die jeweils angezündet werden. Alternativ kann der Unterdruck durch eine Absaugvorrichtung im Schröpfglas erzeugt werden.

Die Lage der Schröpfstellen orientiert sich am Tastbefund, d. h. es wird im Bereich von Myogelosen (muskuläre Verhärtungen) geschröpft. Je nach Lage der Schröpfstellen soll über den kutiviszeralen Reflex ein inneres Organ beeinflusst werden. Die Zuordnung der Organe zu den Hautstellen ist durch die Head-Zonen bekannt und lässt dadurch Rückschlüsse auf belastete innere Organe zu.

Lokal entsteht durch das Saugen beim Schröpfen ein Extravasat und in der Folge ein Hämatom. Blutiges Schröpfen führt lokal zu einem Blutverlust und soll dadurch eine Entschlackung vor Ort bewirken.

Schröpfen soll bei einer Vielzahl von Beschwerden hilfreich sein, unter anderem bei Migräne, Rheuma, Bandscheibenproblemen, Hexenschuss, Knieproblemen, Karpaltunnelsyndrom, Bluthochdruck, Ischias, Mandelproblemen (hierbei insbesondere in der Sonderform des Röderns), Bronchitis, Asthma, Kopfschmerzen, Nierenschwäche, Wetterfühligkeit, Hypotonie, Müdigkeit, Depressionen, Schwächezuständen, Verdauungsproblemen, Herz-Kreislauferkrankungen, Organprobleme, Fieber, Erkältung und Grippe.


Schwing-Extensor

spezielles Bandscheiben-Aufbaugerät


Sportkinesiologie


Sportphysiotherapie

Sportphysiotherapie wird als ein Bereich der Physiotherapie beschrieben, der zur nationalen, zukunftsorientierten Gesundheitsförderung und deren Ansprüchen beitragen kann, um so die steigende politische Gewichtung der Gesunderhaltung der Bevölkerung durch sportliche Aktivität zu fördern. Sportphysiotherapeuten im Breitensport arbeiten mit Sportlern aller Alters- sowie Leistungsgruppen, individuell oder in Gruppen, die sich bei sportlicher Aktivität akut verletzt haben oder sich von einer solchen Verletzung erholen. Sportphysiotherapeuten im Leistungssport müssen zudem Fähigkeiten besitzen, den Leistungssportler über spezielle Bewegungsanalyse oder spezifische Trainingsprogramme verletzungsfrei zu halten. Sie arbeiten zunehmend international, betreuen global wettkämpfende und trainierende Sportler.


Sportverbände


SST-Behandlung (Schlingen-Stabilisations-Training)

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T

Teilmassage

siehe Massage


Tibetische Honig-Zupfmassage

siehe Massage


Tiefen-Oszillationstherapie

sanfte und tiefenwirksame Lymphdrainage


Tiefenwärmetherapie (Skanlap)


Triggerpunkttherapie

Die Triggerpunkttherapie hat als Ziel die Beseitigung sogenannter "myofaszialer Triggerpunkte". Das sind lokal begrenzte Verhärtungen in der Skelettmuskulatur, die lokal druckempfindlich sind und von denen übertragene Schmerzen ausgehen können. Rund 80 bis 90 % der Schmerzsyndrome ist auf entsprechende Muskulatur zurückzuführen.

Beispielsweise: Ein myofaszialer Triggerpunkt im Schulterheber-Muskel (M. trapezius), der Schmerzen im Hinterkopf/Schläfenbereich auslöst (triggert), ist in den meisten Fällen der Auslöser für eben diese Schmerzbilder. Die therapeutischen Möglichkeiten richten sich hauptsächlich auf die gezielte Reduktion/Deaktivierung der permanent kontrahierten Muskelfasern. Anschließender nachhaltiger Prophylaxe dauerhaft verkürzter oder fehlbeanspruchter Muskeln, zum Beispiel ungünstige Arbeitshaltung, mangelhafter Trainingszustand etc.. Als Möglichkeiten bieten sich je nach betroffenem Muskel an: spezifische manuelle physiotherapeutische Behandlungstechniken, Nadelungen des Triggerpunktes mit Akupunkturnadeln (Dry Needling), Injektionen eines Lokalanästhetikums in den Triggerpunkt oder einer Triggerstoßwellentherapie.

Die Behandlung von Triggerpunkten sollte von speziell geschulten Physiotherapeuten/Krankengymnasten durchgeführt werden. Ein solcher Trigger-Therapeut ist darin geschult mit einem Befund (Bestehend aus Anamnese, Inspektion und Dehntests) die entsprechenden Triggerpunkte einzugrenzen und im Rahmen der anschließenden Behandlung systematisch und effektiv zu reduzieren. Der Therapeutische Effekt ist sofort spürbar. Innerhalb der Behandlung werden die Schmerzbilder des Patienten reproduziert und lässt somit einen empirischen Beweis der Zugehörigkeiten zwischen Schmerzbild und Muskel zu. "Wenn ein myofaszialer Triggerpunkt eines Muskels exakt das Schmerzbild des Patienten auslöst und im Anschluss der Schmerz kaum oder nicht mehr vorhanden ist, woher soll der Schmerz dann gekommen sein?"

Die geringe Methodische Qualität, welche in der unten genannten Literatur erwähnt wird, ist mittlerweile durch fundierte und methodische Befundung des Patienten ausgeglichen. Durch strukturierte Befundung der eingegrenzten Muskulatur kann ein geschulter Trigger-Therapeut innerhalb von wenigen Minuten den Auslösenden Triggerpunkt lokalisieren.


Tuina-Therapie (TCM-Massagetechniken)

Tuina Anmo ist eine selbstständige chinesische Massageform und Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Es existieren auch die Schreibweisen Tui-Na oder Tui Na. Der Begriff setzt sich aus den chinesischen Wörtern tui (‚schieben', ‚drücken') und na (‚greifen', ‚ziehen') zusammen. Diese manuellen Techniken werden bei der Behandlung angewandt. Tuina beinhaltet die Therapieform Tuina-Therapie und die Wellness-Tuina zur Gesunderhaltung (Prophylaxe). Die Tuina-Therapie schließt westliche Behandlungsformen, wie Chiropraktik, Akupressur, verschiedene Massagetechniken und die manuelle Therapie, ein.

Indikationen sind laut TCM unter anderem:
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Arterielle Hypertonie
  • Asthma
  • Gastritis
  • Verstopfung
  • gynäkologische Erkrankungen
  • Schlafstörungen
  • Migräne
  • Hyperaktivität bei Kindern

Kontraindikationen sind:
  • akute Infektionen
  • Tumoren
  • akute Verletzungen
  • chronische Ulzerationen der Haut
  • Lymphangitis
  • Floride Tbc-Infektionen
  • Sepsis


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V

Vibrafit

Das Training auf der VIBRAFIT-Plattform ist ideal für Frauen und Männer mit wenig Zeit und viel Streß. VIBRAFIT ist die zeitsparende Lösung für Untrainierte, Leistungssportler sowie für Personen mit Problemzonen oder Übergewicht jeder Altersgruppe.

VIBRAFIT kann die Wirkung des Fitnesstrainings steigern und bringt darüber hinaus Spaß und Abwechslung ins Trainingsprogramm.

Die Vibrationsplattform ermöglicht ein effektives Ganzkörpertraining, aber ebenso ein Entspannungstraining mit Massageeffekt.

Mit VIBRAFIT ist ein individuelles Einzel- oder Gruppentraining möglich, abgestimmt auf Lust und Zeit des Anwenders.

Einsatzmöglichkeiten:
  • Anti-Cellulite-Kurse
  • Rückenschule
  • Fatburner
  • Vorbereitung/Ergänzung zum Krafttraining
  • Verbesserung der Beweglichkeit
  • Massage/Entspannung



Viscerale Behandlung (Eingeweide)

Die Eingeweidebehandlung ist ein Teil der drei Funktionssysteme innerhalb der Osteopathie.

Indikationen für Organbehandlungen:
  • Chronische Verdauungsbeschwerden
  • Blasenentzündung
  • Magenschmerzen und Erkrankungen des Magens
  • Erkrankungen der Leber
  • Gallenproblematiken
  • funktionelle Nierenerkrankungen (z.B. Stauungsproblematik bei Nierensenkung)
  • Organsenkungen (Ptosen)
  • Inkontinenz
  • Lungenleiden (Asthma, Krupp, chronische Bronchitis)
  • Allergien, Heuschnupfen
  • Allgemeine Immunstimulation
  • chonische Müdigkeit
  • Nachsorge nach Operationen (Narbengewebe)
  • chronische organbedingte Rückenbeschwerden
  • Lymphatische Stauungen
  • schlecht heilende Wunden
  • u.v.m


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W

Wohlfühlmassage mit Aromaöl

siehe Massage


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Hofmanns Physioscheune | Physiotherapie von A bis Z | Praxis für Krankengymnastik und Physiotherapie in Aidhausen, Stadtlauringen, Hofheim und Haßfurt